So ist diese Entwicklung. Wir haben eine Maschine zur Agritechnica gebracht und noch keinen Artikel darüber auf die Webseite geschrieben. Dabei ist es ein spannendes Stück! Man könnte es sogar als BUSA-Starter-Kit für regenerative Landwirtschaft bezeichnen – eine Art Schweizer Taschenmesser, gelb lackiert.
Die einfache, aber vielseitige Konstruktion kann vorne und hinten angebaut, geschoben und gezogen werden; ihre Räder erleichtern die Regulierung. An der Maschine befinden sich 2×6 BUSA™-Rotoren.
Die Magie beginnt dort, wo sich über der Rotoraufnahme Rollen befinden: Löst man den Rotor, lassen sie sich mühelos bewegen.
So kann die Maschine in mehreren Betriebsarten verwendet werden:
- Als Flächenbearbeiter – ähnlich einem GYMF Classic – für Terminierung, flache Bodenbearbeitung oder Saatbettbereitung.
- Als Streifenbearbeiter – wenn man zwei Rotorpaare entfernt, erhält man eine weitere Grötill-Variante. Werden die Rotoren hintereinander angeordnet, bilden sie einen Streifenbearbeiter, Streifenreiniger, Strip-Refresher: Sie hacken genau dort, wo später gesät wird.
- Als Reihenzwischen-Kultivator – stellt man die Rotoren neben die Saatreihe, kann man dicht an den Pflanzen hacken, unabhängig von der Mulchmenge.
- Als Dammformer – hackt man neben der Saatreihe, können aus Pflanzenresten Dämme gezogen werden, wodurch quasi ein Frühbeet für die Saison entsteht.
- Im Streifenreinigungsmodus – ersetzt er im Herbst die Häckselwalze und zerkleinert die Ernterückstände, sei es Sonnenblume oder Mais.
Natürlich gibt es keine Maschine, die für alles geeignet ist – ganz ohne Kompromisse. Am liebsten würden wir mit Parallelfahrwerken kultivieren, wegen der besseren Bodenanpassung, doch auf 3 Metern mit 4 Reihen ist dies noch ein vertretbares Zugeständnis. Denn zum Preis eines Saatbettbereiters erhält man hier einen Streifenbearbeiter und einen Reihenzwischen-Kultivator – das ist kein schlechtes Angebot!


